Lieber Herr Verfassungsschutz :)

Bezugnehmend auf meinen Tweet vom 15.5.2012, erkläre ich präventiv folgendes:

Ich war noch nie, noch werde ich je ambitioniert sein einen Amoklauf durchzuführen. Ich bin lediglich eine satirische Figur, entbehrt von jeglicher Logik, Ernsthaftigkeit und politischer Ambition. Auch das von mir bei Twitter gewählte Genre “Mafia” ist rein fiktiv. Ich bin auch kein Pate, wenn man von meiner Taufpatenschaft bei “Klein Helmut” absieht. Weder bin ich, abgesehen von der Gewerkschaft, in einer Untergrundorganisation tätig, noch vertrete ich die Grundsätze und Praktiken einer solchen. Außerdem bin ich noch nicht einmal Italiener. Gemessen an meiner Affinität für Nudelprodukte, bin ich allenfalls “Pseudo-Pasta-Mafiosi”. Noch nie in meinem Leben habe ich eine Waffe angefasst, habe mich ganz pazifistisch als Zivi durch die Altenheime gedient. Selbst das Schießen mit einem Recurve Sportbogen habe ich als Betrug an meiner friedlichen Gesinnung, nach einem Versuch wieder ad acta gelegt. Ich lese keine Springerpresse und boykottiere auch ähnlich gelagerte TV-Sender mit der selben Ignoranz. Ich bin jederzeit meiner Bügerpflicht nachgekommen und habe den Gang zur Wahlurne, auch ohne die Hoffnung auf bessere Politik, gewagt. Ich verachte die nationalsozialistische Gesinnung und ihre politischen Arme, in all ihren Erscheinungsformen. Ich habe abgesehen vom Werfen eines “Mentos” in eine Colaflasche, niemals eine Bombe gebaut, noch hätte ich je Interesse daran gehabt. Ich halte mich hier lieber an meine Frau, denn sie sieht Bombe aus!

Das Einzige mal, dass ich mit dem Gesetz in Konflikt kam, war als ich 1986 aus jugendlichem Leichtsinn heraus, den Schriftzug “AC/DC” in eine Bank des Schulhofes ritzte. Dies brachte mir seitens der Schule einen Tadel beim Fahnenapell und seitens meiner Eltern eine Woche “Mopedverbot” ein, dass ich dank eines Zweitschlüssels umgehen konnte.

 

Fazit:

Ich bin ein 100% iger Ottonormalverbraucher, auch wenn ich einen Diesel PKW fahre.

Alle meine Tweets und Beiträge sind reiner SPASS!

 

Freundlichst Suppenspucker

 

 

2.Tag “Das Twitter-Abstinenz-Protokoll” #DTWAP , B3-Radioshow & @empersecond

Heute ist der zweite Tag meines Twitterverzichtes. Es mag sicher dem schönen Wetter und meiner stressigen Arbeitssituation geschuldet sein, dass ich kaum in die Verlegenheit gekommen bin, mich Twitter zu widmen. Somit ist die Pause vom geliebten blauen Vögelchen einfacher als ich dachte.

Natürlich habe ich den Browsertab, der mir sonst Twitter anzeigt, geschlossen. Tweetdeck habe ich zur Sicherheit auch deaktiviert. Somit ist das sonst übliche “Tab-hin-und-her-klicken” nicht nötig bzw. möglich. Stattdessen richtet sich mein Augenmerk auf einen weiteren Standarttab meines Browsers. Die Live-Stream Webseite meines Lieblingsradiosenders Bayern3. Deim durchstöbern dieser Seite kommen mir ständig Kindheitserinnerungen wieder hoch. Bayern 3 ist der Sender den meine Großeltern und Eltern schon hörten. Immer und überall war B3 präsent. Ich erinnere mich an die legendäre B3-Radioshow mit Thomas Gottschalk in den 80ern. Ich war begeistert  von der Mischung, welche uns Thomas präsentierte. Der schnelle Schwenk von “Destiny” – Jennifer Rush, zu “Yesterday” – Beatles um dananch mit “Jump” – Van Halen zu “schockieren”. Zum Ende der Sendung (oder zu Anfang????) gab es immer einen verbalen Schlagabtausch, mit dem damals relativ unbekannten Günter Jauch.  Absolut hörenswert und in guter Erinnerung. Auch Hannelore Fischer, heute ARD – Mittagsmagazin, gehörte zum Team dieser Sendung. Noch heute nutze ich täglich diesen Sender, weil ich sein ausgeglichenes Programm sehr schätze und auch weil es eine Familientradition mit vielen guten Erinnerungen ist.

Habe mich heute gefragt was mit @empersecond passiert ist. Er war ein fester Bestandteil meiner Timeline. Mich würde interessieren, warum er von heute auf morgen ausgestiegen ist. Also @empersecond, wenn Du das lesen solltest, melde Dich doch einfach mal.

Im übrigen sind mir nebenbei zwei Tweets eingefallen, welche ich natürlich als Entwurf gespeichert habe.

Zum besseren Verständnis dieser Aktion muss noch etwas erklärt werden. Ich mache keine Pause weil ich bei mir Suchtpotenzial sehe und etwas dagegen unternehmen möchte. Es handelt sich lediglich um eine Art Fastenzeit, da ich beruflich in dieser Woche stark beansprucht bin. Nachfragen ala “…anonyme Twitterer…” oder “…Twittoholiker…” entbehren also jeglicher Rechtfertigung. Ich mache diesen Selbsttest, so wie Twitter auch, ausschließlich zum Spaß!

Euer Padrone Suppenspucker….

1.Tag “Das Twitter-Abstinenz-Protokoll” #DTWAP

Tag 1 meines Twitterfastens neigt sich nun langsam dem Ende entgegen. Bislang gestaltete er sich eigentlich nicht anders als jeder herkömmliche Tag auch. Es machten sich keine akuten Entzugserscheinungen bemerkbar. Einmal wurde ich rückfällig, als mir der automatisierte Blick in die Twitterapp erst in dem Moment bewusst wurde, indem ich das typische “Zirp” Geräusch beim aktualisieren der Timeline vernahm. Ich hatte es also doch getan. Sünde!

Etwas ist mir dennoch aufgefallen.

Habe Bayern 3 gehört, wie ich es schon seit mindestens 30 Jahren täglich tue. Nur heute fiel mir bei “One Night in Bangkok” ein, mit wem ich zu diesem Lied in den 80′ern in einer Dorfdisco getanzt habe. Komisch das! Es muss etwa 1985 gewesen sein und ich weiß auch ihren Namen nicht mehr. Sie möge mir ihren heutigen Schluckauf verzeihen. Ergo brachte mir die Twitterabstinenz heute eine Erinnerung zurück……Behaupte ich zumindest, um mir eine Wirkung vorzugaukeln.

Im Übrigen ist das hier kein Twitter-Ausstieg! Ich komme bald zurück!

Euer Padrone Suppenspucker….

PS: Alles Gute zum Geburtstag Omi….ich hoffe es geht Dir da oben gut!…Du fehlst uns….! Dein S.

“Komme ich eine Woche ohne Twitter aus? Und wenn ja, warum nicht?” Das Twitter-Abstinenz-Protokoll #DTWAP

“Komme ich eine Woche ohne Twitter aus? Und wenn ja, warum nicht?”

Diese Frage stelle ich mir nun schon seit geraumer Zeit. Das ach so lieb gewonnene blaue Social Media Vögelchen, ist unser ständiger Begleiter in allen erdenklichen Lebenslagen geworden. Kaum eine Möglichkeit dem zu entrinnen, verfolgt uns der 140 Zeichen Wahn an alle Orte des täglichen Schaffens. Dabei ist es egal wo wir uns gerade befinden, oder ob die aktuelle Situation den Blick auf das Smartphone (Natürlich nur Android!) legitimiert bzw. es anständiger oder angebrachter gewesen wäre, noch damit zu warten. Erstaunlicherweise erhöht sich durch Twitter auch die Frequenz, den Toilettengang betreffend. Gestandene Männer entwickeln einen ansonsten eher bei Frauen bekannten Harndrang und folgen dem lautlosen Ruf des Vogels, um einen ungestörten Überblick über die Situation in der Timeline zu bekommen. Darüber hinaus befinden sich viele von uns auf der ständigen Suche nach einem guten Tweet. Alltagssituationen so beschreiben, als hätte sie ein Idiot verrichtet oder ansonsten völlig gegensätzliche Dinge in einen lustigen Zusammenhang bringen. Da dies, wie wir alle wissen auch sehr anstrengend sein kann, wage ich in dieser Woche den ultimativen Selbsttest, ob es möglich ist 7 Tage ohne das uns so wichtige Twitter auszukommen.

Der Test läuft vom 20.März 12.00 Uhr bis 27.03. 12.00 Uhr. Ich werde in dieser Woche keine Mentions beantworten sondern ausschließlich auf DM´s reagieren.

Natürlich wird der Test hier im Blog auf charmant zynisch-lustige Art und Weise kommentiert und analysiert.

Freundlichst Ihr Padrone….

Die Weihnachtsmarkt-Erkenntnis des Pöööt

Aus weihnachtlich glühweinigen Gründen rezitiere ich Ihnen heute, wohlgleich mit taubem Gefühl auf der Zunge, aus meinem kleinpoetischen Gedichtbande “Versmaß statt Bierglas”, mit wackliger Inbrunst und eingetretenem Wahnsinn mein neuestes Werk:

 

Die Weihnachtsmarkt Erkenntnis

Aufgedunsen, durchgezecht erwacht der Hauch des Lebens.

Der Hypophyse edler Charme bemüht sich heut vergebens.

Die Leber brüllt mich fordernd an, verlangt nach ihrer Nahrung.

So zieh ich nun zum Weihnachtsmarkt, mit meiner Schnorr-Erfahrung.

Der Weg zum Markt gepflastert ist, mit garstig Hindernissen.

Bordsteine, Pfeiler und Treppen tief, wer würde sie vermissen?

Kein Stolpern, Schwanken, Stürzen, lasse ich heut aus.

Der Weg zum Leberglück wird mit Fraktur zum Graus.

Schleppend und mit offnem Bein nun am Ort der Sinne.

Des Glühwein edler Duft mich zieht, in das Netz der Spinne.

Finanziell auf Nullniveau, wäre ein Liedchen angebracht.

Singend schnelles Kleingeld ernten, der Elvis in mir erwacht.

Der würzig Klang in meiner Stimme, im Grunde ist er gut,

doch wirft man mir statt Kleingeld zu, nur einen alten Hut.

Nach dieser Sangespleite, such ich nach Pfand von Flaschen.

Um fündig dann von 90 Cent den Glühwein zu erhaschen.

Der Mann am Stand mich informiert, über seiner Leistung Preis.

Der Tassenpfand zu teuer ist, wie gut das ich´s nun weiß!

Am Ende meiner Kräfte nun, schleich ich zum Supermarkt.

Von 90 Cent mir Hilfe holen, Prävention vorm Leberinfarkt.

Der Tütenwein mein edler Freund, strahlt vom Regal mich an.

Und weil er finanzierbar ist, nehm ich mich Seiner an.

Mich kann der Weihnachtsmarkt gern mal, soll er am Geld ersticken.

Werd mich fortan niveauvoll nun am Tetra Pack erquicken.

 

Prost und Frohes Fest, Euer Pöööt

Ode an die Stadtnatur – Rezitiert vom Pöööt


Aus eremitisch-vereinsamten Gründen rezitiere ich Ihnen heute, mit Sehnsucht und 2  Promille Restrealität, aus meinem kleinpoetischen Gedichtbande “Versmaß statt Bierglas”, mit nahem Wahnsinn und bereits vorhandener Debilität mein neuestes Werk:

 

 Ode an die Stadtnatur

Ich weile in der Stadt, ich kann Dich nicht finden.

Wohin ich auch schaue, nirgendwo Linden.

Meinen Blick lass ich schweifen, alles auf mich wirken.

Egal was ich sehe, es sind keine Birken.

Ich werd schon ganz unruhig, will von hier weichen.

So sehr ich auch suche, nirgendwo Eichen.

Gleich dreh ich durch, man glaubt es kaum.

Hier steht nicht mal ein Apfelbaum.

Ich find Dich nicht, werd gleich ganz wild.

Doch nun endlich erblick ich Dich,

mein geliebtes Ortsausgangsschild.

 

 

“Lactose des Müll´s” – Neues aus der Dia-Loge

“Verzeihung junger Mann, wer sind Sie und was machen Sie eigentlich auf meiner Toilette?”

“Ihre Tür war nur angelehnt und ich glaubte ein Herz darauf erkannt zu haben. So war früher die Kennzeichnung bei den Toiletten auf dem Lande, verstehen Sie. ”

“Nun, das mit der Tür ist richtig junger Mann. Ich erwarte Besuch. Und das Herz soll es für Gäste einladender machen. Damit sie sich willkommen fühlen.”

“Sehen Sie, es war auch einladend für mich. Aber warum laden Sie Leute auf Ihre Toilette ein.”

“Ich lade Leute zu mir zum Kaffee in die Wohnung ein. Freunde, Verwandte verstehen Sie?”

“Ah ja, ich verstehe. Sie wollen also sagen, ich sei nicht willkommen?”

“Grundsätzlich schon, wenn ich Sie kennen würde. Grundsätzlich verstehen Sie? Sie sind quasi rechtswidrig in meine Toilette eingedrungen.”

“Ich hätte ja geklingelt, grundsätzlich, hatte es aber eilig und da dachte ich eben………Es ist eine peinliche Situation für uns Beide, nicht wahr?  Kann ich meinen Kaffee bitte schwarz haben?”

“Ich habe leider nur Milchkaffee. Aber könnten Sie vielleicht meinen Müll mit runter nehmen?’”

“Ach schade, ich habe Lactoseintolleranz, vertrage keine Milch, was auch der Grund für meinen Aufenthalt auf der Toilette, also Ihrer Toilette ist. Legen Sie  den Müllsack doch einfach vor die Tür. Ich nehme ihn mit, sobald ich hier fertig bin.”

“Ja, ich lege ihn hin. Danke für Ihre Mitarbeit. Werfen Sie den Müll einfach eine Etage tiefer, hinter die meist nur angelehnte Tür auf der “Müller” steht. Das mache ich immer so. Denn diese Kennzeichnung ist ja nun eindeutig, oder?”

“Das ist wahrlich eindeutig! So kommt es nicht zu Missverständnissen wie unserem hier, nicht wahr? Auf Wiedersehen.”

“Auf Wiedersehen und Danke für Ihre uneigennützige Hilfe.”

 

Der Pöööt rezitiert: Der Morgen – Oh´ Abgrund

Aus Selbsterklärenden Gründen rezitiere ich heute, wenn gleich noch mit schwerer Zunge, aus meinem kleinpoetischen Gedichtbande “Versmaß statt Bierglas”, mit Inbrunst und Nahendem Wahnsinn mein neues Werk:

 

Der Morgen – Oh´ Abgrund

Aufgestanden, schwankend, schlepp ich mich ins Bad,

die Menschwerdung sogleich nun somnambul beginnt.

Des Frühstücks Erstgeschmacke ist noch reichlich fad,

die Milch im Munde schnell von selbst gerinnt.

Der Synapsen tiefe Sinne reifen zäh zu Gold,

des Tabaks edler Duft vertreibt die frühen Sorgen.

Wohlan denn müder Krieger, du hast es so gewollt,

jedoch beim Blicke aus dem Fenster, graut es jäh dem Morgen.

Herzlichst Euer und Ihr Pöööt

Baumbart im Exil.

Es ist nur ein Gerücht, das Baumbart der Held der “Schlacht von Isengart”, aus Gram über seine Nichtnominierung für die Letzte Fahrt zu den Grauen Anfurten, Mittelerde für immer die Rinde zeigte und seine Heimat verließ. Seine  Enttäuschung und der Ärger auf Elrond, den Organisator der elitären Schifffahrt und Gründer von Bruchtal führten dazu, dass Baumbart vor lauter Kummer bis zum Erbrechen ausharzte. Tief getroffen und voller Scham, soll er sich in ein einsames Dörfchen in der Nähe menschlicher Zivilisation zurück gezogen haben. Sich sicher fühlend, jedoch immer auf der Hut, schlug er Wurzeln. Nun soll ausgerechnet an selbiger Stelle eine Sägemühle errichtet werden. Da er aufgrund seines bereits fortgeschrittenen Alters und langsam auftretender Jahresringdemenz, nicht mehr in der Lage ist seine Position nochmals zu ändern, scheint sein Schicksal nun besiegelt. In eine maßlose Depression verfallend, zieht er nun seine hölzernen Mundwinkel nach unten. Helfen Sie Baumbart. Es wäre schön wenn sich eine liebe Familie finden würde, welche nicht an Streichholz- oder Papiergewinnung interessiert ist. Seine Weg- und Kampfgefährten aus der Zeit der Ringschlachten mögen sich schämen und sich ständig einen Schiefer einziehen.

Alles Gute Baumbart…

 

Es ist nur ein Gerücht: Der Wetterfrosch

…der Wetterfrosch aufgrund der öffentlichen Diffamierung seines Kumpels Kachelmann, den Elektrozaun seines hermetisch abgeschirmten Wetterglases ignorierte und lachend gegen den Draht sprang. Seine Lehrfrösche berichten, dass sich ihr Meister seit langem nicht mehr wohl fühlte. Er bestieg das kleine Leiterchen seines Glases nur noch selten, was das konstant schlechte Wetter erklären dürfte. Allen Unkenrufen zum Trotze, begab sich der Wetterfrosch immer öfter an den Zaun heran, der ihn eigentlich schützen sollte. Es ist also Ironie des Schicksals, dass er hier den Freitod wählte. Der Wetterfrosch hinterlässt Frau und 6.000.000 Kaulquappen, die nun wohl die Kröte schlucken und FROSCH4 beantragen müssen. Außerdem erfährt der Begriff “Laichzeit” aufgrund des Anblicks des Getöteten, eine völlig neue Definition.

wir von “der suppenspucker” werden sein Andenken stets bewahren…